JRuby, die Ruby Implementierung für die Java Virtual Machine ist aktuell in der Version 1.0.1 verfügbar. Auf der einen Seite ist damit eine weitere Scriptsprache für die JVM verfügbar. Auf der anderen Seite ist es nun möglich Ruby on Rails (Rails) Anwendungen als WAR-File in einem Applikationsserver wie Jetty, Tomcat oder Glassfish zu deployen. Eine kleine Revolution, die Rails in Zukunft eine Nische im Enterprise Ökosystem schaffen könnte. Auch dei Rails Community könnte von Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Wartbarkeit bewährter Applikationsserver profitieren, Deployment und Skalierung von Rails Anwendungen sind nach wie vor nicht trivial. Damit ist JRuby ein echter Brückenschlag gelungen.
Doch auch hier gilt, daß Elektrifizierung nur die halbe Revolution ist, man muß auch wollen. Die Kommunikation zwischen beiden Communities ist bislang vorrangig von Rhetorik geprägt. Ein Hands On Tutorial “Rails On VM” aus meiner Feder lehnte das Java Magazin mit der Begründung ab
“Rails on VM ist uns aber leider zu sehr Abseits der Standard-Technologien und als Exot fehlt mir die Botschaft für die allgemeine Leserschaft.”
Soweit die Meinung eines Redakteurs. Als Entwickler schätze ich jede Option bei der Auswahl eines geeigneten Werkzeuges. Für die Pragmatiker unter meinen Lesern werde ich den Artikel in den kommenden Wochen an diese Stelle veröffentlichen.
Rails goes J2EE – das ist die Botschaft , hochinteressant, spannend und kein bisschen exotisch.
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